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	<title>Langemarck</title>
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		<title>Langemarck unter Hitler</title>
		<link>https://langemarck.net/langemarck-unter-hitler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2024 06:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Propaganda]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Fülle von Propaganda: &#8222;Am 9. November 1933 , dem Gedenktag an Langemarck und an den Marsch auf die Feldherrnhalle , wurde das Stück &#8222;Jugend von Langemarck &#8220; gleichzeitig von mehreren Bühnen uraufgeführt: in Dresden, Bremen, Kassel, Darmstadt, Halle, Lübeck, Hagen, Greifswald, Beuthen und Bonn. An vielen Orten war die Uraufführung mit einer nationalen Gedenkfeier ... <a title="Langemarck unter Hitler" class="read-more" href="https://langemarck.net/langemarck-unter-hitler/" aria-label="Mehr Informationen über Langemarck unter Hitler">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine F&uuml;lle von Propaganda: &bdquo;Am 9. November 1933 , dem Gedenktag an <a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a> und an den Marsch auf die Feldherrnhalle , wurde das St&uuml;ck &bdquo;<a href="https://langemarck.net/lexikon/jugend-von-langemarck/" target="_self" title="Man sprach von &bdquo;jungen Regimentern&ldquo;, man pr&auml;gte den Begriff der &bdquo; Jugend von Langemarck &bdquo; und &uuml;bersah, vermutlich in voller Absicht, da&szlig; auch die Angeh&ouml;rigen &auml;lterer Jahrg&auml;nge im Oktober und November an der fl&auml;mischen Front schwer gelitten und geblutet haben. Es waren neben der Jugend vor allem die M&auml;nner der Landwehr, die im Herbst 1914 die barbarische Zeche von Langemarck , Dixmuiden und St. Eloi zu bezahlen hatten. In den meisten F&auml;llen miserabel gef&uuml;hrt und unzul&auml;nglich ausger&uuml;stet (es fehlte vor allem an Spaten) wurden sie mit ihren jungen Kameraden zu immer neuen Angriffen getrieben, die von vornherein zum Scheitern verurteilt&hellip;" class="encyclopedia">Jugend von Langemarck</a> &ldquo; gleichzeitig von mehreren B&uuml;hnen uraufgef&uuml;hrt: in Dresden, Bremen, Kassel, Darmstadt, Halle, L&uuml;beck, Hagen, Greifswald, Beuthen und Bonn. An vielen Orten war die Urauff&uuml;hrung mit einer nationalen Gedenkfeier verbunden, die durch eine Ehrung der Toten von Langemarck eingeleitet wurd , an denen sich oft studentische Korporationen in vollem Wichs beteiligten. Die dramatischen Schw&auml;chen, die dieses St&uuml;ck enth&auml;lt , wurden von vielen Kritikern &uuml;bergangen zugunsten des heroisch nationalen Inhalts, durch den das St&uuml;ck seinen Platz neben Johsts &bdquo;Schlageter&ldquo; oder Bethges &bdquo;Marsch der Veteranen&ldquo; einnimmt. (Schoeps, &bdquo;Literatur im dritten Reich&ldquo;, S. 95f)</p>
<ul>
<li>1915: &bdquo;Der Tag von Langemarck: Geschichten von draussen und daheim&ldquo; von Olaf Heinemann</li>
<li>1915: &bdquo;Der Tag von Langemarck: Kriegsgedichte II&ldquo;&nbsp; von Hans D&uuml;wel</li>
<li>1930: &bdquo;Langemarck 1914: der heldische Opfergang der deutschen Jugend&ldquo; &ndash; von Wilhelm Dreysse</li>
<li>1932: &bdquo;Langemarck, ein Verma&#776;chtnis&ldquo; &ndash; von Josef Magnus Wehner</li>
<li>1933: &bdquo;Jugend von Langemarck &ndash; ein Schauspiel in drei Akten und einem Nachspiel&ldquo; &ndash; Von Heinrich Zerkaulen</li>
<li>1933: &bdquo;Langemarck&ldquo; &ndash; von Edgar Kahn</li>
<li>1933: &bdquo;Flandern 1914&ldquo; &ndash; von Max Gei&szlig;ler &ndash; Monato</li>
<li>1933: &bdquo;Der Sturm auf Langemarck &ndash; von einem, der dabei war&ldquo; &ndash; Von Fred Hildenbrandt (9 Auflagen bis 1942)</li>
<li>1933: &bdquo;Langemarck-Kreuz&ldquo; &ndash; inoffizielles Ehrenzeichen mit Genehmigung Hitlers gestiftet durch die Veteranenvereinigung des ehem. XXVI. Reserve-Korps</li>
<li>1934: Umbenennung der Oberrealschule Singen (Hohentwiel) in &bdquo;Langemarck-Gymnasium&ldquo;</li>
<li>1934: &bdquo;Die Freiwilligen . Ein St&uuml;ck f&uuml;r Langemarck &ndash; Feiern&ldquo; &ndash; von aul Alverdes</li>
<li>1934: &bdquo;Im Todessturm auf Langemarck&ldquo; &ndash; Von Louis Hess</li>
<li>1938: &bdquo;Langemarck &ndash; das Opfer der Jugend an allen Fronten&ldquo; &ndash; Von G&uuml;nter Kaufmann</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Langemarck</title>
		<link>https://langemarck.net/langemarck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2014 18:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mythos von Langemarck : die im Deutschen Reich und während des Nationalsozialismus betriebene Verklärung eines verlustreichen Gefechts, das während des Ersten Weltkriegs am 10. November 1914 in der Nähe des belgischen Ortes Langemark nördlich von Ypern stattfand. Auf deutscher Seite wurden in dieser Schlacht hauptsächlich neu aufgestellte, vorwiegend aus bislang Ungedienten (wie Freiwilligen und ... <a title="Langemarck" class="read-more" href="https://langemarck.net/langemarck/" aria-label="Mehr Informationen über Langemarck">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Mythos von <a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a> : die im Deutschen Reich und w&auml;hrend des Nationalsozialismus betriebene Verkl&auml;rung eines verlustreichen Gefechts, das w&auml;hrend des Ersten Weltkriegs am 10. November 1914 in der N&auml;he des belgischen Ortes Langemark n&ouml;rdlich von <a href="https://langemarck.net/lexikon/ypern/" target="_self" title="Die Stadt Ypern (deutsche Schreibweise) hat eine fl&auml;mische (Ieper) und eine franz&ouml;sische ( Ypres ) Bezeichnung." class="encyclopedia">Ypern</a> stattfand. Auf deutscher Seite wurden in dieser Schlacht haupts&auml;chlich neu aufgestellte, vorwiegend aus bislang Ungedienten (wie Freiwilligen und Ersatzreservisten) zusammengesetzte Reservekorps eingesetzt. 2.000 dieser schlecht ausgebildeten und durch Kriegspropaganda zum &bdquo;Heldentod&ldquo; angestachelten M&auml;nner starben.</p>
<p>Die oberste Heeresleitung &bdquo;berichtete&ldquo; einen Tag sp&auml;ter: &bdquo;<a href="https://langemarck.net/lexikon/westlich-langemarck/" target="_self" title="Westlich Langemarck? &bdquo; Das Land ist so dicht besiedelt, da&szlig; man den Ort ohne weiteres genauer h&auml;tte bestimmen k&ouml;nnen. Was man zu berichten hatte, fand bei Bixschote statt, 5 km westlich von Langemarck gelegen. Aber Bixschote eignete sich wohl nicht zum Weitersagen. Man brauchte den Namen Langemarck, der wie Bismarck oder K&ouml;nigsmarck etwas Ehernes und Kerniges an sich hat, f&uuml;r die vaterl&auml;ndischen Feiern, die folgten, f&uuml;r die Studentenaufm&auml;rsche und Theaterst&uuml;cke.&nbsp; ( Karl Unruh S. 10)" class="encyclopedia">Westlich Langemarck</a> brachen junge Regimenter unter dem Gesange &bdquo;Deutschland, Deutschland &uuml;ber alles&ldquo; gegen die erste Linie der feindlichen Stellungen vor und nahmen sie&hellip;&ldquo;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Langemarck heute</title>
		<link>https://langemarck.net/langemarck-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 21:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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					<description><![CDATA[Langemarckstraßen existieren heute noch in Bremen , ebenso in Augsburg , Bad Wildungen , Bedburg , Bergisch Gladbach (Langemarckweg), Bonn , Donauwörth , Dormagen (Langemarkstraße), Essen , Freiburg im Breisgau, Korbach , Lahr , Münster , Neuss , Oberhausen  (Langemarkstraße), Prüm und Sankt Augustin . Ein Langemarckplatz existiert beispielsweise in Erlangen , ebenso in Koblenz ... <a title="Langemarck heute" class="read-more" href="https://langemarck.net/langemarck-heute/" aria-label="Mehr Informationen über Langemarck heute">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Langemarckstra&szlig;en existieren heute noch in Bremen , ebenso in Augsburg , Bad Wildungen , Bedburg , Bergisch Gladbach (Langemarckweg), Bonn , Donauw&ouml;rth , Dormagen (Langemarkstra&szlig;e), Essen , Freiburg im Breisgau, Korbach , Lahr , M&uuml;nster , Neuss , Oberhausen &nbsp;(Langemarkstra&szlig;e), Pr&uuml;m und Sankt Augustin . Ein Langemarckplatz existiert beispielsweise in Erlangen , ebenso in Koblenz , letzterer grenzt an die ( ehemalige&nbsp;? )<a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a>-Kaserne , auch f&uuml;hrt eine Langemarckstra&szlig;e in Eschwege (Hessen) zu einer damaligen Panzerkaserne sp&auml;ter vom BGS unterhalten. In Nordhorn gab es seit Ende der 1920-er Jahre einen Langemarckplatz, er wurde aber nach intensiver Diskussion in der Stadt durch die amerikanische K&uuml;nstlerin Jenny Holzer komplett neu gestaltet und hei&szlig;t seit 1995 Schwarzer Garten. Auch in Flandern gibt es mehrere Langemarkstraten. Einer der Merkspr&uuml;che der Bundeswehr f&uuml;r das Alarmposten-Abl&ouml;segespr&auml;ch ergibt &bdquo;Langemark&ldquo;. So wird diese unheilvolle Tradition fortgef&uuml;hrt und lebendig gehalten</p>
<p>Insbesondere bei einigen Burschenschaften spielt der Mythos von Langemarck noch eine Rolle. So geh&ouml;rt das Wissen um die Schlacht bei Langemarck zum Ausbildungskanon des Coburger Convents und es finden auch Kranzniederlegungen am Bremer Langemarck-Denkmal statt. </p>
<p>(zitiert nach Wikipedia , 2010)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Langemarck Studium</title>
		<link>https://langemarck.net/langemarck-studium/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 1942 22:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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					<description><![CDATA[Soldaten im Langemarck Studium: In steigendem Maße häufen sich die Fälle in denen Politische Leiter von Soldaten um ihren dienstlichen oder persönlichen Rat hinsichtlich der Berufsvorbereitung und Berufsausübung im Kriege und vor allem nach dem Kriege gefragt werden.  Neben anderen Stellen hat sich besonders das Langemarck Studium der Reichsstudentenführung der beruflichen Weiterbildung von Kriegsteilnehmern angenommen. ... <a title="Langemarck Studium" class="read-more" href="https://langemarck.net/langemarck-studium/" aria-label="Mehr Informationen über Langemarck Studium">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Soldaten im <a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a> Studium: In steigendem Ma&szlig;e h&auml;ufen sich die F&auml;lle in denen Politische Leiter von Soldaten um ihren dienstlichen oder pers&ouml;nlichen Rat hinsichtlich der Berufsvorbereitung und Berufsaus&uuml;bung im Kriege und vor allem nach dem Kriege gefragt werden.&nbsp; Neben anderen Stellen hat sich besonders das Langemarck Studium der Reichsstudentenf&uuml;hrung der beruflichen Weiterbildung von Kriegsteilnehmern angenommen. F&uuml;r die Aufnahme in das Langemarck Studium kommen die jenigen Partei und Volksgenossen in Frage, die bei vorhandener &uuml;berdurchschnittlicher Begabung und bei entsprechender charakterlicher, weltanschaulicher und leistungsm&auml;&szlig;iger Bew&auml;hrung wegen mangelnder Schulbildung auf anderem Wege nicht zur Fach- oder Hochschule gelangen konnten.</p>
<p>In z Z zw&ouml;lf mannschaftsm&auml;&szlig;ig geschlossenen Lehrg&auml;ngen be eitet das Langemarck Studium die fr&uuml;heren Volks- Haupt und Mittelsch&uuml;ler nach abgeschlossener praktischer Berufslehre auf die Ablegung der Reifepr&uuml;fung oder die Aufnahmepr&uuml;fung in die Fachschule vor. Diese ganze Vorstudienausbildung und das daran anschlie&szlig;ende Hoch oder Fachschulstudium selbst wird finanziell aus Mitteln des Langemarck Studiums getragen, so da&szlig; hiermit gerade den sozial schlechter gestellten Schichten der Zugang zu den h&ouml;chsten Bildungsst&auml;tten der Nation er&ouml;ffnet ist.</p>
<p>F&uuml;r die 12 Jahre umfassenden ordentlichen Lehrg&auml;nge der Vorstudienausbildung kommen im Augenblick nur Angeh&ouml;rige noch nicht wehrpflichtiger Jahrg&auml;nge und in erster Linie versehrte Soldaten in Frage, die entsprechend lange beurlaubt oder aus der Wehrmacht entlassen sind. Daneben aber hat das Langemarck Studium f&uuml;r Kriegsteilnehmer Sonderlehrg&auml;nge eingerichtet, die sich jeweils &uuml;ber den Zeitraum einer vom OKW ausgesprochenen Beurlaubung erstrecken.</p>
<p>So haben in den Monaten Dezember 1941 bis M&auml;rz 1942 etwa 200 von der Front beurlaubte Soldaten die mindestens drei Jahre ununterbrochen gedient hatten, den ersten Teil ihrer Vorstudienausbildung abschlie&szlig;en k&ouml;nnen. Auch in diesem Sommer wurde eine Anzahl von Soldaten zu diesem Zweck f&uuml;r k&uuml;rzere Zeit beurlaubt.</p>
<p>Das Langemarck Studium rechnet damit, da&szlig; im kommenden Winter, au&szlig;er den schon einmal Beurlaubten, eine gro&szlig;e Zahl weiterer altgedienter Soldaten zur Ausbildung im Langemarck Studium beurlaubt werden wird. Voraussetzung einer solchen Beurlaubung ist in jedem Falle, die in einem Ausleselager des Langemarck Studiums ausgesprochene vorl&auml;ufige Aufnahme in das Langemarck Studium</p>
<p>V I 50 / 670 vom 14. Juli 1942<br>
in: Verf&uuml;gungen / Anordnungen,&nbsp; Bekanntgaben III Band Herausgegeben von der Partei Kanzlei der NSDAP &bdquo;Diese Sammlung ist nur f&uuml;r die interne Parteiarbeit bestimmt und als geheim zu behandeln. Sie enth&auml;lt die geltenden Verf&uuml;gungen Anordnungen Bekanntgaben und Rundschreiben der Partei Kanzlei sowie die von ihr herausgegebenen Informationen soweit sie bis zum 31 12 1942 erschienen sind)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>100 Jahre Deutschlandlied</title>
		<link>https://langemarck.net/100-jahre-deutschlandlied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 1941 22:33:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte und Lieder]]></category>
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					<description><![CDATA[Als uns einst an deinem Grabe deutsche Not zum Schwur verband Da der Knechtschaft rote Fahnen weithin wehten durch das Land O wie hat verbotenen Schalles dieses Lied die Brust durchgellt: Deutschland, Deutschland über alles über alles in der Welt ! Doch dann kam der Tag der Freiheit, die der Führer uns gebracht; lodernd rissen ... <a title="100 Jahre Deutschlandlied" class="read-more" href="https://langemarck.net/100-jahre-deutschlandlied/" aria-label="Mehr Informationen über 100 Jahre Deutschlandlied">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als uns einst an deinem Grabe<br>
deutsche Not zum Schwur verband<br>
Da der Knechtschaft rote Fahnen<br>
weithin wehten durch das Land<br>
O wie hat verbotenen Schalles<br>
dieses Lied die Brust durchgellt:<br>
Deutschland, Deutschland &uuml;ber alles<br>
&uuml;ber alles in der Welt !</p>
<p>Doch dann kam der Tag der Freiheit,<br>
die der F&uuml;hrer uns gebracht;<br>
lodernd rissen deine Worte<br>
uns zum Licht nach tr&uuml;ber Nacht<br>
Durch das Rund des Erdenballes<br>
von der Etsch bis an den Belt<br>
Deutschland, Deutschland &uuml;ber alles<br>
&uuml;ber alles in der Welt !</p>
<p>Nun erf&uuml;llt der L&auml;nder Weiten<br>
deutschen Schwertes Siegesklang<br>
wieder f&uuml;hrt dein Lied die K&auml;mpfer<br>
wie bei Langemark (<a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a>) es klang.<br>
Auf dem Rand des Eisenwalles,<br>
&uuml;bers Meer, durch Ru&szlig;lands Feld<br>
Deutschland, Deutschland &uuml;ber alles<br>
&uuml;ber alles in der Welt !</p>
<p>Einigkeit und Recht und Freiheit,<br>
was du sehntest, ist gestillt<br>
machtvoll steigt zu neuem Glanze<br>
deiner gro&szlig;en Liebe Bild.<br>
Nie mehr kommt ein Tag des Falles,<br>
frei klingt es zum Himmelszelt:<br>
Hoch Gro&szlig;deutschland &uuml;ber alles,<br>
&uuml;ber alles in der Welt.</p>
<p>(Heinrich R&ouml;ser &ndash; zum 26.8. 1941)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Errichtung der Langemarckstraße in Bremen</title>
		<link>https://langemarck.net/errichtung-der-langemarckstrasse-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 1937 23:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die vormaligen Stra&#223;enz&#252;ge Gro&#223;e und Kleine Allee sowie Meterstra&#223;e in Bremen werden von den Nazis anl&#228;sslich des Langemarck-Tages in Langemarckstra&#223;e umbenannt. Die Propaganda-Anlage der Nationalsozialisten, mit dem Hauptausgang der heutigen Fachhochschule Bremen hin zur Langemarckstra&#223;e und dem bereits 1934 errichteten Langemarck-Denkmal war somit vollendet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die vormaligen Stra&szlig;enz&uuml;ge Gro&szlig;e und Kleine Allee sowie Meterstra&szlig;e in Bremen werden von den Nazis anl&auml;sslich des <a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a>-Tages in Langemarckstra&szlig;e umbenannt. Die Propaganda-Anlage der Nationalsozialisten, mit dem Hauptausgang der heutigen Fachhochschule Bremen hin zur Langemarckstra&szlig;e und dem bereits 1934 errichteten Langemarck-Denkmal war somit vollendet. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das 76er Denkmal in Hamburg</title>
		<link>https://langemarck.net/das-76er-denkmal-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 1936 00:14:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwischen dem Hamburger Stephansplatz und dem Dammtorbahnhof steht seit 1936 das so genannte 76er-Denkmal: Ein sieben Meter hoher Block aus Muschelkalk, entworfen von dem Bildhauer Richard Kuöhl , wurde auf Initiative ehemaliger Offiziere des Infanterie-Regiments 76 errichtet. Um den Block läuft ein Relief von 88 lebensgroßen Soldaten, die in den Krieg marschieren. Die Inschrift lautet: ... <a title="Das 76er Denkmal in Hamburg" class="read-more" href="https://langemarck.net/das-76er-denkmal-in-hamburg/" aria-label="Mehr Informationen über Das 76er Denkmal in Hamburg">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen dem Hamburger Stephansplatz und dem Dammtorbahnhof steht seit 1936 das so genannte 76er-Denkmal: Ein sieben Meter hoher Block aus Muschelkalk, entworfen von dem Bildhauer Richard Ku&ouml;hl , wurde auf Initiative ehemaliger Offiziere des Infanterie-Regiments 76 errichtet. Um den Block l&auml;uft ein Relief von 88 lebensgro&szlig;en Soldaten, die in den Krieg marschieren. Die Inschrift lautet: &raquo;Deutschland muss leben und wenn wir sterben m&uuml;ssen.&laquo; Obwohl dieses Denkmal in Vorbereitung eines neuen Weltkrieges entstand , steht dieser Nazi-Dreck noch immer.</p>
<p style="padding-left: 40px;" align="justify">&bdquo;Rings um das Steingeviert sind Soldatenkolonnen gemei&szlig;elt. Im Halbrelief, von links gesehen, so dass man ihre Ausr&uuml;stung besser erkennt. Sie tragen Gewehre mit aufgepflanzten Bajonetten. Und Stahlhelme. Das ist ungenau, zumindest wenn der Quader die Toten von <a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a> ehren soll. Denn die marschierten noch mit Pickelhaube. Stahlhelme f&uuml;hrte das Heer erst 1916 ein. Doch bei der Abnahme des Entwurfs spielte historische Detailtreue eine untergeordnete Rolle. Man dachte voraus. Pickelhauben waren Geschichte, Stahlhelme zukunftsweisend. Wie der Satz, der stumm &uuml;ber den K&ouml;pfen der versteinerten Krieger t&ouml;nt: &bdquo;<a href="https://www.volksliederarchiv.de/lass-mich-gehn-mutter-lass-mich-gehn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland muss leben</a>, und wenn wir sterben m&uuml;ssen.&ldquo;</p>
<p style="padding-left: 40px;" align="justify">(Quelle: Christoph Ernst, zitiert aus &bdquo;Souvenirs&ldquo; , in seinem Kurzgeschichtenroman &bdquo;Spiegellabyrinth&ldquo;&nbsp; &ndash; den Bezug des Denkmals zu Langemarck hat der Autor von seinem Vater mitgeteilt bekommen. Hier mitgeteilt mit freundlicher Genehmigung des Autors)</p>
<p align="justify"><img fetchpriority="high" decoding="async" id="gmedia-image-33" class="gmedia-singlepic alignnone" title="Hamburg Dammtor" src="https://fallersleben.fasia-film.de/wp-content/blogs.dir/3/grand-media/image/hamburg_dammtor.jpg" alt="Hamburg Dammtor" width="550" height="378"></p>
<p>&bdquo;Am 15. M&auml;rz 1936 wurde das Denkmal eingeweiht. Die Enth&uuml;llungsfeier wurde mit erheblich medialen und organisatorischen Aufwand vorbereitet. Mit ausf&uuml;hrlichen Berichten und Fotos erinnerten die Tageszeitungen an die ruhmreiche Geschichte des Regiments Nr. 76, und machten somit auf die Denkmalsweihe aufmerksam. Aus demselben Anlass wurde im Museum f&uuml;r &bdquo;Hamburgische Geschichte&ldquo; eine Sonderaustellung mit dem Titel &bdquo;Milit&auml;rwesen in und um Hamburg&ldquo; er&ouml;ffnet.&nbsp; Unmittelbar vor der Weihefeier druckte die Presse ein vom Bund der 76er-Vereine abgesandtes &bdquo;Denkmaltelegramm&ldquo; an den F&uuml;hrer. Das darin abgegebene &bdquo;Gel&ouml;bnis unersch&uuml;tterlicher Gefolgschaft&ldquo; wurde mit einer Gru&szlig;botschaft Hitlers belohnt, die ebenfalls ver&ouml;ffentlicht wurde. Die Feier war eine faschistische und propagandistische Veranstaltung. &hellip;</p>
<p>Richard Ku&ouml;hl, der Bildhauer des Kriegerdenkmals, war in jener Zeit kein Unbekannter. Urspr&uuml;nglich Baukeramiker, brachte er zwischen 1915 und 1960 an die 50 Kriegerdenkm&auml;ler hervor. In nationalsozialistischer Zeit war er der meistbesch&auml;ftigte und popul&auml;rste Bildhauer Hamburgs. 1945 verweigerten ihm seine Kollegen allerdings die Aufnahme in den Berufsverband. Der kalte Krieg f&uuml;hrte quasi zu seiner Rehabilitierung. Ku&ouml;hl hatte neben seinen handwerklichen und technischen F&auml;higkeiten eine hohe bildnerische und ideologische Anpassungsf&auml;higkeit.</p>
<p>Der alliierte Kontrollrat hatte im Mai 1946 beschlossen, s&auml;mtliche Denkm&auml;ler kriegsverherrlichender Art zu beseitigen. Entsprechend verlangte die britische Milit&auml;rregierung die Beseitigung&nbsp; des Dammtormonuments. Ein Denkmalrat entschied 1946, wenigstens Inschrift und Relief zu entfernen. Doch obwohl in k&uuml;nstlerischer wie propagandistischer Hinsicht mit anderen nationalsozialistischen Denkm&auml;lern eng verwandt, ist das 76er Denkmal als einzigstes erhalten geblieben. Infolge des kalten Krieges wurde in den 50er Jahren die vom Denkmal symbolisierte politische Zwecksetzung wieder salonf&auml;hig. 76er Kameraden setzten als Symbol &bdquo;guten deutschen Soldatentums&ldquo; am Kriegerdenkmal eine Gruftplatte f&uuml;r die Regimentstoten des Zweiten Weltkriegs.</p>
<p align="justify">Die Bundeswehr nahm an allerlei Ehren und Weihungen teil, am Volkstrauertag marschierten allj&auml;hrlich militaristisch-nationalistische Verb&auml;nde und legten Kr&auml;nze nieder. &ldquo; (von &nbsp;<a href="https://shahinyalda.blogspot.com/2010/12/eportfolio-eintrag5.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>http://shahinyalda.blogspot.com/</strong></a>&nbsp;)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Errichtung der Langemarckhalle in Berlin</title>
		<link>https://langemarck.net/errichtung-der-langemarckhalle-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 1936 23:16:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich der Olympischen Spiele 1936 wurde eine Langemarckhalle zu Ehren der an der Schlacht beteiligten Regimenter von dem Architekten des Olympiastadions Werner March erbaut. Auf eindringliche Weise führt die Gedenkhalle den doppelten Jugendkult des Nationalsozialismus zusammen: Den Körperkult sportlicher Ertüchtigung und den Opferkult soldatischen Mutes. Die Halle wurde 1934 bis 1936 anlässlich der Olympischen Spiele ... <a title="Errichtung der Langemarckhalle in Berlin" class="read-more" href="https://langemarck.net/errichtung-der-langemarckhalle-in-berlin/" aria-label="Mehr Informationen über Errichtung der Langemarckhalle in Berlin">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anl&auml;sslich der Olympischen Spiele 1936 wurde eine Langemarckhalle zu Ehren der an der Schlacht beteiligten Regimenter von dem Architekten des Olympiastadions Werner March erbaut. Auf eindringliche Weise f&uuml;hrt die Gedenkhalle den doppelten Jugendkult des Nationalsozialismus zusammen: Den K&ouml;rperkult sportlicher Ert&uuml;chtigung und den Opferkult soldatischen Mutes.</p>
<p>Die Halle wurde 1934 bis 1936 anl&auml;sslich der Olympischen Spiele 1936 von dem Architekten des Berliner Olympiastadions Werner March erbaut. Sie diente zur Erinnerung an die Gefallenen der zum Mythos von <a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a> verkl&auml;rten K&auml;mpfe im ersten Weltkrieg. Der Langemarck-Mythos entstand im Ersten Weltkrieg als Verkl&auml;rung des angeblich freudigen Opfertodes jugendlicher Kriegsfreiwilliger in einer milit&auml;risch fehlgeschlagenen Offensive.</p>
<p>In der &bdquo;Langemarckhalle&ldquo; kann man sich allerdings weniger das Gemetzel der Schlacht als den Kult um die &bdquo;<a href="https://langemarck.net/lexikon/jugend-von-langemarck/" target="_self" title="Man sprach von &bdquo;jungen Regimentern&ldquo;, man pr&auml;gte den Begriff der &bdquo; Jugend von Langemarck &bdquo; und &uuml;bersah, vermutlich in voller Absicht, da&szlig; auch die Angeh&ouml;rigen &auml;lterer Jahrg&auml;nge im Oktober und November an der fl&auml;mischen Front schwer gelitten und geblutet haben. Es waren neben der Jugend vor allem die M&auml;nner der Landwehr, die im Herbst 1914 die barbarische Zeche von Langemarck , Dixmuiden und St. Eloi zu bezahlen hatten. In den meisten F&auml;llen miserabel gef&uuml;hrt und unzul&auml;nglich ausger&uuml;stet (es fehlte vor allem an Spaten) wurden sie mit ihren jungen Kameraden zu immer neuen Angriffen getrieben, die von vornherein zum Scheitern verurteilt&hellip;" class="encyclopedia">Jugend von Langemarck</a>&ldquo; vergegenw&auml;rtigen. Die Gedenkhalle f&uuml;hrt dabei auf eindringliche Weise den doppelten Jugendkult des Nationalsozialismus zusammen: den K&ouml;rperkult sportlicher Ert&uuml;chtigung und den Opferkult soldatischen Mutes.</p>
<p><figure style="width: 789px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" id="gmedia-image-8" class="gmedia-singlepic" title="Langemarckhalle-berlin-1936" src="https://fallersleben.fasia-film.de/wp-content/blogs.dir/3/grand-media/image/langemarckhalle-berlin-1936.jpg" alt="Langemarckhalle-berlin-1936" width="799" height="635"><figcaption class="wp-caption-text">Langemarckhalle (Spruch: Walter Flex)</figcaption></figure></p>
<p>Das Bauwerk ist eine Stahlbetonskelettkonstruktion und wurde mit Natursteinen verkleidet. Bestimmend f&uuml;r seine nach Westen gerichtete Fassade ist die wuchtige Pfeilergliederung. Die eigentliche Halle hat eine Ausdehnung von ca. 50 m x 12 m. Sie wird durch zw&ouml;lf kr&auml;ftige Pfeiler gegliedert, die urspr&uuml;nglich 76 Fahnen der an der Schlacht beteiligten deutschen Regimenter trugen. In der Mitte der Halle befand sich ein Schrein mit Erde vom Friedhof von Langemarck. An der Ostwand des Raumes sind zw&ouml;lf Stahlschilde mit den Namen der an der Schlacht beteiligten Divisionen und der ihnen zugeh&ouml;rigen Truppenteile angebracht. An den Schmalseiten der Halle befinden sich Verse von Walter Flex (1887-1917) und Friedrich H&ouml;lderlin (1770-1843). Sie wurden w&auml;hrend der Zeit des Nationalsozialismus im Sinne eines Toten- und Opferkultes verwendet.</p>
<p><figure style="width: 790px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" id="gmedia-image-9" class="gmedia-singlepic " title="Langemarckhalle-berlin-1936-2" src="https://fallersleben.fasia-film.de/wp-content/blogs.dir/3/grand-media/image/langemarckhalle-berlin-1936-2.jpg" alt="Langemarckhalle-berlin-1936-2" width="800" height="547"><figcaption class="wp-caption-text">Langemarck-Halle Berlin (1936)</figcaption></figure></p>
<p>Elf Jahre nach ihrer Einweihung anl&auml;sslich der Olympischen Spiele von 1936 wurde die Halle von den Briten gesprengt, um dann von 1960-1962 vom urspr&uuml;nglichen Architekten March detailgenau rekonstruiert zu werden: Nun allerdings, um Missverst&auml;ndnisse zu vermeiden, sind die Verse von Walter Flex (&bdquo;Ihr heiligen grauen Reihen/ Geht unter Wolken des Ruhms&hellip;&ldquo;) und Friedrich H&ouml;lderlin (&bdquo;Lebe droben, o Vaterland/ Und z&auml;hle nicht die Toten&hellip;&ldquo;) mit den Lebensdaten der Dichter versehen. Wobei die Paarung Flex und H&ouml;lderlin, so obsz&ouml;n sie war, missverst&auml;ndlich geblieben ist. Einzig die 76 Fahnen der Regimenter, die 1936 die S&auml;ulen zierten, und der in der Mitte der Halle eingebaute Schrein mit Erde vom Friedhof in Langemark, wurden nicht rekonstruiert.</p>
<p align="justify">Zur Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft 2006 wurde die Halle umfassend saniert und mit dem Deutschen Historischen Museum die Ausstellung Geschichtsort Olympiagel&auml;nde 1909 &ndash; 1936 &ndash; 2006 initiiert, die am 4. Mai 2006 er&ouml;ffnet wurde. Die Ausstellung zeigt (?) die wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte des Olympiagel&auml;ndes. Ein Teil der sich in f&uuml;nf Teile gliedernde Ausstellung kommentiert Ursprung und Geschichte des Langemarck-Mythos.</p>
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		<title>Umwandlung der Langemarck-Spende in eine Spende der Deutschen Jugend</title>
		<link>https://langemarck.net/umwandlung-der-langemarck-spende-in-eine-spende-der-deutschen-jugend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 1934 23:14:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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					<description><![CDATA[Umwandlung der Langemarck-Spende in eine Spende der Deutschen Jugend Die Langemarck-Spende der Deutschen Studentenschaft in eine Spende der Deutschen Jugend umgewandelt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Umwandlung der <a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a>-Spende in eine Spende der Deutschen Jugend Die Langemarck-Spende der Deutschen Studentenschaft in eine Spende der Deutschen Jugend umgewandelt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Langemarck &#8211; Opfermythos im Dritten Reich</title>
		<link>https://langemarck.net/langemarck-opfermythos-im-dritten-reich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 1933 21:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 9. November 1933 wurde gleichzeitig in mehreren Städten, darunter in Dresden , Bremen , Kassel und Darmstadt , das heroisierende Drama &#8220; Jugend von Langemarck &#8220; des Bonner Schriftstellers Heinrich Zerkaulen uraufgeführt. Die Begeisterung der Nationalsozialisten für diesen historischen Stoff kann man ansonsten daran ermessen, dass im Herbst 1933 noch zwei weitere Langemarck-Schauspiele (von ... <a title="Langemarck &#8211; Opfermythos im Dritten Reich" class="read-more" href="https://langemarck.net/langemarck-opfermythos-im-dritten-reich/" aria-label="Mehr Informationen über Langemarck &#8211; Opfermythos im Dritten Reich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. November 1933 wurde gleichzeitig in mehreren St&auml;dten, darunter in Dresden , Bremen , Kassel und Darmstadt , das heroisierende Drama &ldquo; <a href="https://langemarck.net/lexikon/jugend-von-langemarck/" target="_self" title="Man sprach von &bdquo;jungen Regimentern&ldquo;, man pr&auml;gte den Begriff der &bdquo; Jugend von Langemarck &bdquo; und &uuml;bersah, vermutlich in voller Absicht, da&szlig; auch die Angeh&ouml;rigen &auml;lterer Jahrg&auml;nge im Oktober und November an der fl&auml;mischen Front schwer gelitten und geblutet haben. Es waren neben der Jugend vor allem die M&auml;nner der Landwehr, die im Herbst 1914 die barbarische Zeche von Langemarck , Dixmuiden und St. Eloi zu bezahlen hatten. In den meisten F&auml;llen miserabel gef&uuml;hrt und unzul&auml;nglich ausger&uuml;stet (es fehlte vor allem an Spaten) wurden sie mit ihren jungen Kameraden zu immer neuen Angriffen getrieben, die von vornherein zum Scheitern verurteilt&hellip;" class="encyclopedia">Jugend von Langemarck</a> &ldquo; des Bonner Schriftstellers Heinrich Zerkaulen uraufgef&uuml;hrt. Die Begeisterung der Nationalsozialisten f&uuml;r diesen historischen Stoff kann man ansonsten daran ermessen, dass im Herbst 1933 noch zwei weitere <a href="https://langemarck.net/lexikon/langemarck/" target="_self" title='&nbsp;Langemarck hei&szlig;t eigentlich Langemark , das c scheint-eingef&uuml;gt worden zu sein, weil der Name dann neben verschiedenen deutschen "marcks" ( Bismarck , K&ouml;nigsmarck ) sozusagen gleichberechtigt bestehen kann. Allerdings schreiben auch die Engl&auml;nder gern Langemarck , obwohl der Ort selbst (z. B. auf den an den Ortseing&auml;ngen aufgestellten Namens-schildern) ohne c auskommt. ( Karl Unruh S. 199 )' class="encyclopedia">Langemarck</a>-Schauspiele (von Edgar Kahn und Max Gei&szlig;ler-Monato ) ihre Premiere feierten. Viele Strassen und Pl&auml;tze wurden nach den 2000 vermeintlichen Helden von Langemarck benannt.</p>
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